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Übergriffe auf Frauen, hier ein paar Fakten...
1984 wurden ca. 6000 Vergewaltigungen angezeigt, die Dunkelziffer
wird teilweise um das Zehnfache geschätzt.
Bei einer Anzeige beträgt die Aufklärungsquote ca. 70%.
Die statistische Zielgruppe ist zwischen 14 und 21 Jahre alt.
Das jüngste bekannt Opfer war 2 Monate alt, das älteste 85 Jahre.
76% der Überfälle waren sorgfältig geplant, in 85 % der Vergewaltigungen
wurden Waffen oder physische Gewalt benutzt.
56 % der Taten fanden in der Wohnung des Opfers statt.
70 % der Täter waren vorbestraft, davon 85 % wegen Vergewaltigung.
Ca. 2 Drittel der Täter sind Bekannte oder Verwandte der Opfer.
1998 finden täglich 500 Vergewaltigungen statt, nur 50 werden bei der Polizei gemeldet.
Also findet alle 3 Minuten eine Vergewaltigung statt.
80% aller Taten sind Beziehungstaten.
Die meisten Taten finden in Räumen (eigene oder Wohnung vom Täter), in Fahrstühlen, in Autos, in Toiletten oder in Fluren statt. Nur 20% der Taten
finden draußen statt.
Alle Opfer haben Angst, wenn der Täter wieder frei kommt. (Stern TV im Frühjahr 1998)
Egal, welcher Statistik man glaubt, Vergewaltigung ist ein schweres Verbrechen. Abgesehen von diversen körperlichen Verletzungen, die im besten Fall ausheilen, gibt es auch die Gefahr einer Infektion mit HIV oder Hepatitis. Auch die Möglichkeit einer unerwünschten Schwangerschaft ist in Betracht zu ziehen. Am schlimmsten sind aber sicherlich die möglichen psychischen Langzeitfolgen, wie Angst, Alpträume, eine gestörte Sexualität oder die Unfähigkeit eine Beziehung zu führen. (50 % aller Partnerschaften werden nach einer Vergewaltigung beendet.)
Der statistische Vergewaltiger ist ein 18jähriger ungelernter Arbeiter mit unterdurchschnittlicher Intelligenz. Die statistische Tatzeit ist an einem Samstag im August zwischen 20.00 und 02.00 Uhr.
Kämpfen oder Zulassen?
Die Antwort ist einfach: Kämpfen!!! Es ist immer besser, sich zu wehren, besonders, wenn man gelernt hat, seinen Körper als Waffe einzusetzen. Frauen, die sich gegen einen Mann wehren, haben statistisch eine viel größere Chance unverletzt zu bleiben. Es gibt sehr viele Fallbeispiele, in denen der Täter bei starker Gegenwehr die Flucht ergriff. Warum sollte es ein Vergewaltiger auch leicht haben, sein Opfer zu kontrollieren? Selbst wenn man den Kampf verliert, so braucht man sich danach keine Vorwürfe zu machen, daß man nicht alles versucht hätte.
Warum Wing-Tzun? - Aus der Sicht einer Frau
Was will ein Mann, der versucht körperliche Gewalt gegen eine Frau auzuüben? Er will uns zeigen, dass er uns körperlich überlegen ist, uns unterdrücken. Er will seine körperliche Überlegenheit als Macht über uns nutzen. Frauen werden oft bewußtlos geprügelt, was nicht schwer ist, da hierfür nur ein einziger gezielter Schlag nötig ist. Unser ganzer Knochenbau ist zierlicher und viel schwächer als der eines Mannes. Die körperliche Überlegenheit setzen Männer natürlich auch ein, wenn sie eine Frau vergewaltigen wollen.
Die Kraft einer Frau reicht leider nicht aus, um sich gegen einen gewalttätigen Mann entsprechend zu wehren. Also müssen wir uns anderen Mitteln bedienen. Wir benötigen die richtige Technik und Schnelligkeit, was wir durch Wing Tzun erlernen könnnen. Die Techniken werden ständig wiederholt (muscle memory), so dass wir im Ernstfall nicht erst lange überlegen müssen was zu tun ist, sondern unser ganzer Körper reagiert einfach und hat auf jeden Angriff die passende Antwort. Wenn mich ein Mann angreift ist mein Ziel ihn sofort kampfunfähig zu machen, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Es mag für einige komisch klingen, aber Wing Tzun lehrt mich, meinen ganzen Körper als Waffe zu nutzen.Dafür stehen mir sehr viele Techniken zu Verfügung. Sogar der Inhalt einer Handtasche ist von sehr großem Nutzen.
Die Opfer sind oft starr vor Angst und bewegungsunfähig oder absolut hysterisch. Im Wing Tzun lerne ich durch gezieltes Training nicht vor Angst zu erstarren, sondern meinen erlernten Fähigkeiten zu vertrauen und gezielt einzusetzen.Wing Tzun für Frauen ist brutaler, da wir auf Kehlkopfschläge und anderes angwiesen sind. Wie schon eingangs erwähnt fehlt unserem Körper die Ausdauer Prügel einzustecken, weshalb wir auf schnelle, gezielte und teilweise brutale Techniken zurückgreifen müssen. Ein Vergewaltiger hat auch kein Mitleid mit seinem Opfer. Warum sollte ich dann welches mit ihm haben? Im Wing Tzun wird mir nicht beigebracht, dass ich nach genügend Training zum Wonderwoman mutiere, sondern dass ich nach wie vor einem Mann körperlich unterlegen bin. Aber wenn es darauf ankommt helfen mir meine erlernten Techniken mich sofort zu wehren und meinen Angreifer kampfunfähig zu machen.
Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, dann kommen Sie doch einfach zum kostenlosen Probetraining vorbei. Unsere Trainingszeiten entnehmen Sie bitte dem Butten "Schulen".